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Israel und USA greifen den Iran an – Ayatollah Ali Khamenei getötet

Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran, die zu keiner Einigung führten, haben Israel und die USA am Samstagmorgen des 1. März 2026 Iran aus der Luft angegriffen. Teheran antwortete mit Gegenschlägen gegen den jüdischen Staat sowie die arabischen Länder in der Region: Saudi-Arabien, Katar, Jordanien, Bahrain, Syrien, Irak und die Vereinigten Arabischen Emirate VAE. In der Nacht auf Sonntag bestätigte der Iran, dass bei der ersten Angriffswelle auch der oberste iranische Führer, Ayatollah Ali Khamenei, getötet wurde.

Gemäss Angaben aus Jerusalem flog die israelische Luftwaffe ihre ersten Angriffe bewusst nach Sonnenaufgang, damit die angerichteten Schäden gut sichtbar sind. Der Angriff erfolgte koordiniert mit Israels engstem Verbündeten USA, die sich ebenfalls daran beteiligten. In Teheran und anderen iranischen Städten wurden Explosionen gemeldet. Es ist der zweite Krieg gegen den islamischen Staat nach dem 12-Tagekrieg im vergangenen Juni, als Israel und die USA dem Iran eine vernichtende Niederlage zufügten. Iran antwortete mit Raketenangriffen auf seine arabischen Nachbarn und auf Israel. Bis im jetzigen Zeitpunkt wurde einzig aus Abu Dhabi ein Opfer gemeldet. In der jordanischen Hauptstadt Amman soll ein Gebäude getroffen worden sein. In Israel wurde die Bevölkerung aufgerufen, ihre Schutzräume aufzusuchen. Der Angriff auf den Erzfeind Iran wurde auch von der israelischen Opposition begrüsst.

Wie der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu am Samstagmorgen erklärte, gehe es darum, dem iranischen Volk einen Regimewechsel zu ermöglichen und Israels grösste Bedrohung ein und für allemal zu beseitigen. US-Präsident Donald Trump wandte sich mit den Worten an die Iraner: „Die Stunde der Freiheit ist gekommen.“ Er rief die Bevölkerung in Teheran dazu auf, vorläufig in ihren Häusern zu bleiben. Des Weiteren sagte Trump, man werde das Raketenarsenal des Irans zerstören und sicherstellen, dass der islamistische Staat nie über Atomwaffen verfügen werde.: In den letzten Monaten hatten Iranerinnen und Iraner immer wieder gegen das islamistische Mullah-Regime protestiert. Die iranische Regierung schlug diese Proteste mit massiver Gewalt nieder und tötete Zehntausende von Zivilisten. Dennoch kam es in den vergangenen Tagen, wohl in der Hoffnung, von den USA und Israel militärische Unterstützung zu erhalten, erneut zu Kundgebungen gegen das Regime von Ayatollah Ali Khamenei.

In den vergangenen Wochen hatten die USA eine gewaltige Armada mit zwei ihrer grössten Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und ins Arabische Meer verlegt. Gleichzeitig verhandelte die amerikanische Regierung unter Vermittlung des Oman mit dem Iran über eine friedliche Lösung. Im Mittelpunkt stand dabei die Forderung, der Iran müsse auf sein Atomprogramm verzichten, weil es zahlreiche Belege dafür gibt, dass dieses Programm zur Herstellung von Atomwaffen und nicht zur zivilen Nutzung gedacht ist. Soeben hat auch die internationale Atomenergieagentur IAEA erneut bestätigt, dass der Iran Uran lagert, das weit höher angereichert ist, als dies für zivile Zwecke erforderlich wäre. Der Iran war indessen nicht bereit, auf die Urananreicherung zu verzichten und das bereits hochangereicherte Uran abzugeben, weil dies für das Regime einen totalen Gesichtsverlust bedeutet hätte. Zudem gehört das Ziel, Israel zu vernichten, zu den erklärten Eckpfeilern der iranischen Politik, seit 1979 nach dem Sturz des Schahs die Mullahs die Macht übernommen haben. Für dieses Zeil benötigt das iranische Regime Atomwaffen. Angesichts der Reichweite ihrer Raketen, hätten diese aber auch eine Gefahr für Europa bedeutet.

Das Datum des jetzigen Angriffs ist gemäss amerikanischen und israelischen Quellen bereits vor Wochen festgelegt worden. Offenbar wollte der amerikanische Präsident den Verhandlungen mit dem Iran Zeit bis Ende Februar geben. Dass ihm aber angesichts fehlender substanzieller Fortschritte der Geduldsfaden gerissen ist, deuteten Bemerkungen an, die Trump einen Tag vor dem Angriff machte. So sagte er am Freitag, wenige Stunden vor dem Angriff auf den Iran, manchmal sei man eben gezwungen, Gewalt anzuwenden. Sowohl die amerikanische als auch die israelische Führung machte klar, dass dieser Militärschlag mit aller Kraft fortgeführt werden wird, bis seine Ziele erreicht sind.

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