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Antisemitismus bleibt in der Schweiz ein massives Problem

Der Antisemitismusbericht 2025 der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) und des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebunds (SIG) zeigt, dass antisemitische Vorfälle in der Schweiz weiterhin auf einem deutlich erhöhten Niveau bleiben. Während die Zahl der Vorfälle in der realen Welt leicht zurückging, nahm der Antisemitismus im Internet erneut stark zu. Eine Rückkehr zu den Verhältnissen vor dem 7. Oktober 2023 ist bislang nicht erkennbar.

Zentrale Fakten des Antisemitismusberichts 2025

Antisemitische Vorfälle in der realen Welt

Online-Antisemitismus

Inhaltliche Kategorien (Online)

Kontext

37,3 % der Vorfälle in der realen Welt standen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten (2024: 44,8 %).

Trend laut Bericht

«Für viele Jüdinnen und Juden in der Schweiz hat sich das Sicherheitsgefühl seit dem 7. Oktober 2023 spürbar verschlechtert», konstatiert der GRA-Bericht. «Manche vermeiden es, religiöse Symbole öffentlich zu tragen oder bestimmte Orte aufzusuchen.» Der Bericht weist darauf hin, dass eine schleichende Einschränkung jüdischen Lebens im öffentlichen Raum droht, wenn antisemitische Narrative zunehmend normalisiert werden.

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