
Gaza-Doku: Wie die BBC die Wahrheit verschleiert
6. März 2025
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12. März 2025lsrael erhöht Druck auf Hamas – USA verfolgen eigene Agenda
Israel hat den Strom nach Gaza gekappt, um die Hamas vermehrt unter Druck zu setzen, die Gespräche fortzuführen. Derweil sind die USA direkt auf die Hamas zugegangen. Der US-Gesandte Adam Boehler nennt Hamas-Vertreter «nice guys».
Israel hat am Sonntag den Strom nach Gaza abgestellt, wovon vor alle auch eine Entsalzungsanlage in Gaza betroffen ist, die die Bevölkerung mit Trinkwasser versorgt. Israels Energieminister Eli Cohen sagte: «Wir werden alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, damit alle Geiseln zurückkehren» und machte deutlich, dass es keine weiteren Zugeständnisse an die Hamas geben werde. Die Entscheidung folgte, nachdem die Hamas den von US-Nahostgesandtem Steve Witkoff vorgeschlagenen Waffenstillstand abgelehnt hatte. Die israelische Regierung schliesst auch nicht aus, künftig Wasserlieferungen nach Gaza zu blockieren, um den Druck auf die Hamas zu erhöhen.
Seit Inkrafttreten der Feuerpause am 19. Januar gelangten über 25’000 Lastwagen mit Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten nach Gaza, ebenso mehr als eine halbe Million Zelte und 2’100 Tanklaster mit Treibstoff. Doch israelische Behörden gehen davon aus, dass die Hamas grosse Mengen davon gehortet hat und über Vorräte für vier bis sechs Monate verfügt.
«USA sind kein Agent Israels»
Inzwischen reiste eine israelische Delegation nach Katar, um über eine mögliche Fortsetzung der Waffenruhe und die Freilassung von Geiseln zu verhandeln. Diese Gespräche folgen auf die erste Phase der Waffenruhe, die Anfang März endete, ohne eine Einigung über eine zweite Phase zu erzielen.
Die USA führten aber bereits direkt Gespräche mit der Hamas. Der amerikanische Gesandte Adam Boehler, der mit Hamas-Vertretern in Doha sprach, betitelte Vertreter der Hamas als «nice guys», was in Israel für Verärgerung sorgte. Boehler verstehe dies, erklärte er auf Nachfrage, sagte aber auch: «Wir sind die Vereinigten Staaten. Wir sind kein Agent Israels. Wir haben eigene Interessen.» Diese Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass Donald Trump die Geduld mit Israel verliert und schnellere Ergebnisse erwartet, insbesondere bei der Freilassung von Geiseln.

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