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Tal Shoham kam am 22. Februar 2025 nach 505 Tagen in der Gewalt der Hamas frei. Er warnt, dass die Hamas trotz des Kriegs mit Israel weiterhin täglich am Ausbau ihres Tunnelsystems unter dem Gazastreifen arbeitet.
Er wurde am 7. Oktober 2023 aus dem Kibbuz Be’eri entführt, getrennt von seiner Frau Adi und den beiden Kindern Yahel (3) und Naveh (8), die im November freikamen. In einem Interview mit dem US-Sender Fox News schildert Shoham laut der Times of Israel seine brutalen Erfahrungen in der Gefangenschaft – von der völligen Ungewissheit über das Schicksal seiner Familie, über extreme Einsamkeit, psychisches Leid und Mangelernährung bis hin zur schweren gesundheitlichen Verschlechterung.
Er beschreibt, wie er anfangs in einem Haus festgehalten wurde, später mit anderen Geiseln in ein Hamas-Tunnelsystem verlegt wurde und dort mit nur 300 Kalorien und wenig Wasser pro Tag überlebte. Erst spät wurde ein Arzt gerufen, als er bereits innere Blutungen hatte.
Während seiner Zeit im Tunnel konnte er beobachten, dass Hamas-Kämpfer ununterbrochen an den Tunneln arbeiteten – ein klares Zeichen dafür, dass die unterirdische Infrastruktur trotz des Krieges weiter wächst.

Entdeckte Tunnel in Gaza © IDF