Zum Inhalt

Weitere antisemitische Attacke in der Stadt Zürich

Ein vorbestrafter Kosovare ohne Schweizer Wohnsitz hat in der Stadt Zürich einen orthodoxen Juden attackiert. Der kantonale Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr fordert die Ausschaffung des Täters. 

Der 40-jährige Mann hatte den orthodoxen 26-jährigen Juden mit Faustschlägen niedergeschlagen. Der Angriff ereignete sich tagsüber. Das Opfer wurde erletzt und musste medizinisch betreut werden.

Der Angreifer wurde von Passanten überwältigt und festgehalten, bis die Polizei eintraf, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Wie die Stadtpolizei Zürich schreibt, äusserte sich der Angreifer wiederholt beleidigend und antisemitisch, auch noch in Anwesenheit der Polizisten. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren eröffnet. Die Tat wird als antisemitisch motiviert eingestuft. 

Der kantonale Zürcher Sicherheitsdirektor, Regierungsrat Mario Fehr, verurteilte die antisemitische Attacke mit scharfen Worten.  «Der kosovarische Täter muss die Schweiz rasch verlassen – seitens des Kantons werden wir uns dafür bei den zuständigen Stellen einsetzen», sagte Fehr gemäss NZZ.

Es handelt sich nicht um die erste solche antisemitisch motivierte Attacke in der Stadt Zürich seit dem Massaker der Hamas in Israel am 7. Oktober 2023, dem 1‘200 Menschen zum Opfer fielen.  Im März 2024 war ein orthodoxer Jude von einem 15-jährigen Muslim mit tunesischen Wurzeln mit einem Messer attackiert und lebensgefährlich verletzt wordrn. Auch damals waren es Passanten, die frn Täter überwältigten. 

Haben Sie einen Fehler entdeckt?

Fehler melden

0/2000 Zeichen

Aktuelle Nachrichten