14. Dezember 2025
Antisemitischer Terror am Bondi Beach – Juden am Chanukka-Fest gezielt getötet
Am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) eröffneten mehrere bewaffnete Männer am Bondi Beach von Sydney das Feuer auf rund 2000 Menschen. Sie waren zusammengekommen, um friedlich den Beginn des jüdischen Lichterfests Chanukah zu feiern.
Mindestens zwölf, darunter Familien und Gemeindemitglieder, wurden getötet; 29 weitere, darunter auch zwei Polizeibeamte, wurden zum Teil schwer verletzt. Einer der mutmasslichen Täter wurde vor Ort getötet, ein weiterer befindet sich in kritischem Zustand in Haft.
Der Angriff richtete sich gezielt gegen eine jüdische Veranstaltung, Chanukah by Sea. Augenzeugen berichten von Dutzenden Schüssen, Panik am Strand und Szenen wie aus einem Horrorfilm, als Besucher um ihr Leben rannten und sich in Sicherheit brachten.
Antisemitischen Welle
Israels Präsident Isaac Herzog verurteilte den Angriff als «abscheulichen terroristischen Akt gegen Juden bei der Feier ihres Lichterfestes». Aussenminister Gideon Sa’ar sagte: «Dies ist das Ergebnis einer antisemitischen Welle», die in den letzten Jahren zugenommen habe und nicht länger ignoriert werden dürfe. Er forderte die australische Regierung dazu auf, die vielen Warnsignale ernst zu nehmen.
Für die jüdische Gemeinschaft von Sydney ist dies ein Tiefpunkt in einer Zeit, in der antisemitische Vorfälle bereits zugenommen haben. In den vergangenen Jahren kam es vermehrt zu Übergriffen, Brandanschlägen auf Synagogen, Angriffen auf jüdische Einrichtungen und offen antisemitischer Hetze – ein Trend, der seit dem Krieg in Gaza 2023 in vielen Teilen der Welt erkennbar ist.
Iran soll hinter dem Anschlag stecken
Dieser Anschlag am Bondi Beach ist nicht nur eine Tragödie für die Betroffenen und ihre Familien, sondern ein alarmierendes Zeichen, dass der Hass gegen Juden und jüdische Identität real und gefährlich ist.
Laut einem Bericht der Zeitung «Israel Hayom» vermuten Israelische Geheimdienste, dass der Iran hinter dem Terroranschlag steckt.
Quellen:
NZ Herald, JNS.org, juedische-allgemeine.de, «Israel Hayom»
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